Picknick-Rezepte für unterwegs

Bist du auf der Suche nach Picknick-Rezepten?

Gemüsestängeli mit Joghurtdipp, das ist bei uns Pflichtprogramm! Die isst jede/r, auch wenn jemand „schnäderfräsig“ (wunderlig) ist. Den Rest variieren wir.

Mal ein neuer Salat, mal Teig für Schlangenbrot zum Bräteln am Feuer, mal gibt es Fladenbrote oder ein paar Bliss Balls zum Zvieri. Ich bin immer auf der Suche nach Picknick-Ideen, die praktisch zum Mitnehmen sind und den Kindern schmecken und natürlich halbwegs gesund sind.

Cervelats gehören für uns trotzdem dazu, da sind wir sehr Schweizerisch unterwegs 😉

Picknick-Rezepte: unsere Kriterien

Was macht ein Picknick-Rezept bei uns überhaupt picknicktauglich? Drei Dinge müssen stimmen, der Rest ist Verhandlungssache.

Transportfähig

Es muss den Rucksack überleben: den Transport über das unebene Gelände, die Trinkflasche, die garantiert dagegen drückt, und die Sonne die alles was unter Schoko läuft ganz schnell zu einer „Schmierparty“ schmelzen lässt.

Kindertauglich

Es wird WIRKLICH gegessen, nicht nur mitgeschleppt und dann wieder nach Hause transportiert weil es „grusig“ ist.

Schnell zubereitet

Am Vorabend oder in 15-20 Minuten am Morgen. Alles andere probiere ich lieber für die Gartenparty zu Hause aus. Und wenn’s dann doch knapp wird, dann sind die Cervelats oder ein Stück Zopf mit Käse der Plan B.

Was am Ende im Rucksack landet, hängt auch davon ab, wohin es geht. Bei der Wanderung zählt jedes Gramm, bei einem Ausflugsziel mit Tisch und Bank darf’s auch mal etwas Gewagteres sein. Und ja, das Wetter und die Saison bestimmen nebenbei auch noch den Speiseplan. Nur weil Schnee liegt heisst es nicht, dass da nicht mal ein Feuer gemacht wird!

Picknick-Ideen: hier wirst du fündig

„Das beste Picknick ist nicht das Schönste.

Es ist das, das tatsächlich gegessen wird.“

Picknick-Tipps aus der Praxis

Ein gutes Rezept ist die halbe Miete. Der Rest entscheidet sich beim Einpacken. Ein paar Dinge, die wir uns mühsam erarbeitet haben, meistens durch das Gegenteil 😉

Aufbewahrung & Transport

Auslaufsicher und stapelbar, das sind bei uns die einzigen zwei Kriterien für Picknick-Boxen. Alles andere überlebt den Rucksack sowieso nicht.

Timing & Mengenplanung

Was am Vorabend vorbereitet werden kann, wird vorbereitet: Salat, Joghurt-Dip, alles was über Nacht im Kühlschrank nur besser wird. Frisch geschnitten wird aber das Gemüse am Morgen. Das macht meistens Mr. Zmimeli mit dem ersten Kafi. Bei der Menge tendieren wir grundsätzlich zu „lieber zu viel“: wenn die Wanderung dann doch etwas länger geht oder der Hunger doch grösser ist als erwartet, sind wir so auf der sicheren Seite. Hungriges Kind und Wandern? Das ist keine gute Kombi!

Wetter & Ort

Schoggi im Sommer? Bei uns eher weniger, ausser es ist bewölkt und nicht gerade Hitzewelle! Auf die SAC-Hütte nehmen wir einfacheres Picknick mit als auf den Themenweg der nur 1 ½ Stunden geht.

Notfall-Halt

Wenn doch mal was vergessen geht, haben wir auch schon kurz in einem Ortsladen vor Ort gehalten. Brot, Senf oder Windeln… alles schon erlebt!

Zum Schluss noch das mit dem Müll

Bei uns kommt alles in wiederverwendbare Boxen, einzig für den Schutz vor Auslaufen landet auch mal was in einem Plastiksack. Und der kommt dann zurück ins Tal, so wie der ganze Rest unseres Picknick-Mülls auch. Wir sehen auf den Bergen und in Hütten leider oft genug, was liegen bleibt. Für uns ist das eigentlich keine Frage, sondern selbstverständlich: was wir auf den Berg schleppen kommt auch wieder mit runter!
Picknick gepackt? Jetzt fehlt nur noch das passende Ziel.