Gemüsestängeli mit Joghurtdipp, das ist bei uns Pflichtprogramm! Die isst jede/r, auch wenn jemand „schnäderfräsig“ (wunderlig) ist. Den Rest variieren wir.
Mal ein neuer Salat, mal Teig für Schlangenbrot zum Bräteln am Feuer, mal gibt es Fladenbrote oder ein paar Bliss Balls zum Zvieri. Ich bin immer auf der Suche nach Picknick-Ideen, die praktisch zum Mitnehmen sind und den Kindern schmecken und natürlich halbwegs gesund sind.
Cervelats gehören für uns trotzdem dazu, da sind wir sehr Schweizerisch unterwegs 😉
Was macht ein Picknick-Rezept bei uns überhaupt picknicktauglich? Drei Dinge müssen stimmen, der Rest ist Verhandlungssache.
Es wird WIRKLICH gegessen, nicht nur mitgeschleppt und dann wieder nach Hause transportiert weil es „grusig“ ist.
Was am Ende im Rucksack landet, hängt auch davon ab, wohin es geht. Bei der Wanderung zählt jedes Gramm, bei einem Ausflugsziel mit Tisch und Bank darf’s auch mal etwas Gewagteres sein. Und ja, das Wetter und die Saison bestimmen nebenbei auch noch den Speiseplan. Nur weil Schnee liegt heisst es nicht, dass da nicht mal ein Feuer gemacht wird!
„Das beste Picknick ist nicht das Schönste.
Es ist das, das tatsächlich gegessen wird.“
Ein gutes Rezept ist die halbe Miete. Der Rest entscheidet sich beim Einpacken. Ein paar Dinge, die wir uns mühsam erarbeitet haben, meistens durch das Gegenteil 😉
Auslaufsicher und stapelbar, das sind bei uns die einzigen zwei Kriterien für Picknick-Boxen. Alles andere überlebt den Rucksack sowieso nicht.
Schoggi im Sommer? Bei uns eher weniger, ausser es ist bewölkt und nicht gerade Hitzewelle! Auf die SAC-Hütte nehmen wir einfacheres Picknick mit als auf den Themenweg der nur 1 ½ Stunden geht.